In dieser Datei sind Fehler und Anmerkungen eingetragen, die uns erst 
nach Anfertigung des Handbuches aufgefallen sind. Bitte genau 
durchlesen, einige der Punkte sind sehr wichtig.



1.8.98: Um mit SingleGEM (das GEM im ROM, Aufruf von der Kommandozeile 
        mit "execgem") arbeiten zu koennen muss nohog.acc aus dem Verzeichnis
        "contrib/nohog" installiert sein, sonst ist die Netzwerksoftware 
        blockiert. Kopieren sie es dazu bitte in ihr Accessory-Verzeichnis
        (ueblicherweise "C:\"). Trotz dieser Notloesung verbraucht 
        SingleGEM immernoch immens Rechenzeit, daher sind alle 
        Netzwerkoperationen (dazu zaehlt auch die 
        Administrationssoftware um Faktor 2-4 (je nach Rechner) 
        langsamer als mit N.AES oder sogar Multitos). (Bernd Ebert)

1.8.98: Wenn beim SingleGEM-Modus st-guide.acc mitgeladen wird, dann werden
        die Dateinamen auf den TOS-Partitionen vom eingebauten Desktop
        kleingeschrieben dargestellt, daher koennen keine Programme gestartet
        werden. Mit alternativen Desktops wie z.B. Thing treten solche Probleme
        nicht auf. Ein alternativer Desktop ist aufgrund der langen Dateinamen
        bei Netzlaufwerken auf jeden Fall dringend zu empfehlen. (Bernd Ebert)

1.8.98: In der Konfigurationsdatei von N.AES (n_aes.cnf) wird ein einfacher
        Default-Pfad gesetzt (Zeile "export PATH ...."), dadurch wird
        der fuer die MiNT'98-Umgebung notwendige Pfad zerstoert. Bitte
        kommentieren sie diese Zeile einfach aus, indem sie ein "#" an den
        Anfang dieser Zeile setzen ("#export PATH ...). (Bernd Ebert)

2.8.98: AdMiNTools: Der Rechnername darf in der Maske "Netzwerk" nur auf
        einen Namen gesetzt werden, zu dem auch ber "/etc/hosts" oder einen
        Domainnameserver eine IP-Adresse ermittelt werden kann (vgl. Kapitel
        4 der Dokumentation) da sonst der Webserver nicht mehr gestartet werden
        kann, damit knnen dann auch die AdMiNTools nicht mehr verwendet
        werden. BITTE DRINGEND BEACHTEN! Dies ist eine Eigenheit von Apache
        WWW und kann leider nicht umgangen werden. 
        Um dieses Problem zu vermeiden, sollten Sie den gewuenschten 
        Rechnernamen zuerst mit Hilfe des Bereiches "Rechnerliste" in 
        der Datei "U:\etc\hosts" eintragen. Alternativ kann auch schon 
        eine funktionierende Netzwerkverbindung zu einem 
        Domainnameserver (vgl. Kap. 4: Netzwerk) vorhanden sein. 
        Dieser Domainnameserver mu dann in der Lage sein, zu dem 
        gewuenschten Rechnernamen eine passende IP-Nummer zu liefern.
        
        Sollten sie obiges Problem haben, dann muessen sie manuell in 
        der Datei "U:\etc\hosts" den verwendeten Rechnernamen mit 
        einer passenden IP eintragen (funktioniert nur, wenn im 
        Rechner eine Netzwerkkarte vorhanden ist, welche diese 
        IP-Nummer besitzt) oder auf der Kommandozeile mit 
        dem Kommando "sethostname localhost" den Rechnernamen wieder
        auf "localhost" zuruecksetzen. (Bernd Ebert)

2.8.98: Wenn sie SingleGEM verwenden, sollten sie dringend bei CAB im 
        Menpunkt "Optionen/Darstellung" die Anzeige von Bildern 
        abschalten, da dies eine spuerbare Beschleunigung bringt. 
        (Bernd Ebert)
       
29.8.98: Die Echtzeituhr des Rechners muss einen sinnvollen Wert enthalten,
         sonst laufen diverse UNIX-Server nicht korrekt! Im Zweifelsfall
         mit einem beliebigen Tool (z.B. Xcontrol oder Zcontrol) die
         Uhr stellen. (Bernd Ebert)

30.8.98: Um ein beliebiges Cab fuer die AdMiNTools verwenden zu koennen muessen
         sie das mitgelieferte cab.ovl, das sich im Ordner "MODULE" im
         Verzeichnis von Cab befindet ersetzen. Im entsprechenden "MODULE"-
         Ordner des vorinstallierten Cab 1.5 auf der CD befindet sich eine
         cab.ovl-Datei, die mit MiNTnet arbeitet. Kopieren sie bitte die
         Dateien cab.ovl und cabovl.cnf in ihr "CAB/MODULE"-Verzeichnis.
         Das Originalarchiv befindet sich im Verzeichnis "CONTRIB/CAB"
         auf der CD.
         Das vorinstallierte Cab 1.5 auf der CD benutzt ein CACHE-Verzeichnis
         auf der Minix-Partition, das nur fuer den Benutzer "root" Lese- und
         Schreibberechtigungen besitzt. Daher kann entsprechend auch nur
         "root" diese Cab-Installation fr die Administration verwenden.
         Um auch als normaler Benutzer die Admintools verwenden zu knnen
         mssen sie eine Cab-Installation verwenden, bei der das 
         CACHE-Verzeichnis Lese- und Schreibberechtigungen fr normale 
         Benutzer beinhaltet. (z. B. eine normale TOS-Partition die im
         Administrationsbereich "Dateisysteme" entsprechend angemeldet wurde).
         Da bei der Anmeldung einer TOS-Partition defaultmaessig Lese- und
         Schreibberechtigungen fr jeden gesetzt werden, reicht es hier,
         den Laufwerksbuchstaben und die Dateisystemkennung (TOS/Minix)
         anzugeben. (Bernd Ebert)

30.8.98: Bei Archiven mit den Endungen *.tgz oder *.tar.gz handelt es sich
         um Dateien, die zuerst mit tar (Tape Archive) archiviert, und danach
         mit gzip (Gnu Zip) komprimiert wurden. Um solche Dateien auszupacken
         mssen sie zunchst mit "gzip -d <DATEI>" entkomprimiert und danach mit
         "tar xvf <DATEI>" ausgepackt werden. Bei der grossen Distribution
         geschieht dies am besten von einer Shell (Kommandozeilenumgebung) aus,
         sie knnen aber auch die entsprechenden Parameter bei den Programmen
         tar.ttp und gzip.ttp aus dem Verzeichnis "CONTRIB/TGZ" direkt angeben.
         In diesem Fall muss die auszupackende Datei aber im gleichen 
         Verzeichnis wie die Programme stehen.
         Tip: Wenn sie eine Kommandozeilenumgebung verwenden, knnen sie mit
         dem Kommando "tar xvfz <Datei>" die beiden Einzelschritte zusammen-
         fassen. (Bernd Ebert)

30.8.98: Wenn sie am Ende der Installation die Option "Fastram-Flags loeschen"
         auswaehlen, dann erscheinen eine Menge Fehlermeldungen der Art
         "invalid magic number ..." und "file not found ..." diese koennen ohne
         Bedenken ignoriert werden. (Bernd Ebert)
         
31.8.98: Die Berechtigungen, die fr die Dateisysteme im Menuepunkt
         "Dateisysteme" gesetzt werden koennen, werden erst nach dem naechsten
         booten aktualisiert. (Bernd Ebert)
         
02.9.98: Wenn ein Drucker von Windows NT von einem Atari aus angesprochen
         werden soll, dann muss auf dem NT-Rechner ein Benutzer mit dem Namen
         des NT-Rechners existieren. BSP: der NT-Rechner, der den Drucker
         bereitstellt, heisst "DOSE", dann muss auf dem NT-Rechner ein
         Benutzer mit dem Namen "DOSE" bekannt sein. Das Passwort dieses
         Benutzers mu beim anmelden dieses Druckers auf dem Atari eingetragen
         werden. (Bernd Ebert)

20.9.98: Als Alternative zum Loeschen der FastRAM-Flags auf dem Hades 
         finden Sie in CONTRIB/HADES das Programm SPLITRAM.PRG, das 
         das Hades-RAM in ST- und TT-RAM splittet. Dieses Programm 
         sollte moeglichst an erste Stelle in den AUTO-Ordner und darf 
         nur installiert werden, wenn der Hades mit mehr als 16MB RAM 
         ausgestattet ist. Beim ersten Aufruf nach einem Kaltstart 
         muss das Programm noch einen Reset ausfuehren, danach bleibt 
         die Splittung des RAMs bis zum naechsten Kaltstart erhalten. 
         SPLITRAM.PRG vertraegt sich NICHT mit dem Hades Accessory, da 
         das Hades Accessory selbst beim Aktivieren der ROM-Port 
         Karte das RAM zu splitten versucht.
         Der Einsatz des Hades Accessories ist momentan aus mehreren 
         Gruenden ohnehin nur eingeschraenkt moeglich:
         1. Beim Beenden von N.AES stuerzt der Rechner ab, was daran 
            liegt, dass das Accessory selbst offenbar Speicher 
            reserviert, der aber nicht wieder freigegeben werden darf.
         2. Bis zum Start des Hades Accessory und dem Aktivieren des 
            ROM-Ports muessten prinzipiell alle Programme mit 
            geloeschten FastRAM-Flags geladen werden, danach mit 
            gesetzten Flags, weil sonst nur noch 16MB RAM nutzbar 
            waeren.
         Wir koennen leider an diesem Umstand nichts aendern. Fragen 
         Sie bitte bei Medusa Computersysteme oder Ihrem 
         Hades-Haendler nach, wann eine systemkonforme Version des 
         Accessories erhaeltlich sein wird. (Torsten Lang)

26.9.98: Beim Hades mit ATI Mach64 PCI Karte ist das Starten oder
         Beenden des NOVA VDI bei eingeschalteten Caches nicht moeglich.
         Daher muss hier N.AES (o. ae.) ohne MIN_CACH.PRG im AUTO-
         Ordner gestartet werden. Diese Probleme liegen nicht bei MiNT,
         sondern treten generell auf. Daher sollte auch der Bildschirm-
         schoner von NOVA VDI abgeschaltet bleiben. Fragen Sie bitte bei der 
         Computerinsel oder bei Medusa Computersysteme nach der Verfuegbarkeit 
         von Updates. Mit einer Mach32 ISA Karte und einem gepatchten
         VME NOVA VDI tritt dieses Problem nicht auf. (Torsten Lang)

26.9.98: Fuer Windows 98 muss fuer die Anmeldung mit unverschluesselten
         Passwoertern wie bei Windows NT mit SP 3 ebenfalls ein Schluessel
         in der Registry gesetzt werden. Benoetigt wird hier in
         HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\VxD\VNETSUP
         eine DWORD-Variable mit dem Namen EnablePlainTextPassword und dem
         Wert 1. (Torsten Lang)

26.9.98: Bei der Installation darf MiNT noch nicht aktiv sein, da das
         jeweilige Install-Programm nichts weiter als ein MiNT-Kernel ist.
         Wenn Sie keinen CD-ROM Treiber besitzen, der OHNE MiNT funktioniert,
         muessen Sie vor der Installation die entsprechende Distribution
         (Big oder Medium) oder alternativ die gesamte CD (ca. 60MB) auf
         eine hinreichend grosse Partition Ihrer Festplatte kopieren.
         (Torsten Lang)

14.11.99: Die aktuelle Version V1.1 der MiNT'98 Big Distribution wurde mit 
          aktuellen MiNT-Kernels (V1.15) nebst aktuellen Dateisystemen
          (ext2, minix V0.7x) ausgestattet. Weiterhin wird ein 
          aktuelles MiNT-Net V1.04PL1 mitgeliefert. Um ext2 
          Dateisysteme nutzen zu koennen, wurden die AdMiNTools 
          bereits angepasst. Die erweiterten Moeglichkeiten von 
          MiNT-Net 1.04PL1 (Masquerading, Auto-Dialer) werden aber
          z. Z. noch nicht bzw. noch nicht vollstaendig durch die
          AdMiNTools unterstuetzt. Dies wird sich in der naechsten
          Release aendern.
